Wer sich angesichts der kommenden Wahlen Gedanken über die politische Reife der Bundesbürger macht, wird wohl angesichts der Ergebnisse einer Forsa-Umfrage endgültig die Hoffnung fahren lassen müssen, dass die von so vielen Wählern herbeigesehnte Änderungen der Machtverhältnisse endlich Wirklichkeit werden. Der aufmerksame Beobachter hat ja schon nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz feststellen müssen, dass erneut viele Wähler ihrer alten Partei die Treue gehalten haben und damit einen Umschwung verhindert haben. Viele Umfragen zeigen dabei, dass sich diese Wähler überhaupt nicht für das Programm ihre Partei und auch nicht für die Programme der anderen interessieren. Maximal zum Nachplappern der unbewiesenen und falschen Verdächtigungen gegen die AfD ließen sich manche Wähler hinreißen. Am Ende bekommt man, was man gewählt hat.
Das Rennen um das Amt des Bundespräsidenten
Dass sich gerade auch Künstler vor den Karren der Altparteien spannen lassen und sich in den Kampf gegen rechts (womit natürlich die AfD gemeint ist) einreihen, ist ein ganz trauriges Kapitel deutscher Innenpolitik. Da schlägt sich ein ehemaliger Komiker namens Hape Kerkeling gar selbst zum Nachfolger des Bundespräsidenten vor. Wenn in einem Job nichts mehr läuft, sucht man sich eben ein neues Betätigungsfeld. Doch in Sachen neuer Bundespräsident gibt es durchaus noch extremere Alternativen. So ist auch die ehemalige Bundeslandwirtschaftsministerin und heutige wegen ihrer Einseitigkeit in der Kritik stehende Präsidentin des Bundestages Julia Klöckner (CDU) ebenfalls als Nachfolgerin von Herrn Steinmeier (SPD) im Gespräch. Praktischerweise würde sie auch gleich die nicht vorhandene Frauenquote erfüllen. Das absolute Highlight im Bewerbertrio ist Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU, die Mutti also. Trotz absoluter Reformverweigerung und der Flutung unseres Landes mit Migranten aus aller Welt im Jahre 2015 mit den entsprechenden Folgen, halten sie 47 % der befragten Bürger für geeignet, Bundespräsidentin zu werden. Offensichtlich sind weite Teile der Bürger von Amnesie befallen. Allerdings halten 48 % und damit eine kleine Mehrheit sie nicht geeignet für dieses Amt. Die meisten Fans hat Frau Merkel unter den Grünen und Linken 75 bzw. 70%). Unter den CDU-Anhängern sind es nur 55%.
Frau Klöckner ist mit 20% weit abgeschlagen. Auch Hape Kerkeling bringt es nur auf 24% und wird von Günther Jauch mit 25% knapp geschlagen.
Unter dem Strich hat keiner der vorgeschlagenen Kandidaten eine Mehrheit erhalten und das gibt mir doch noch ein wenig Hoffnung für den Ausgang der kommenden Wahlschlachten.
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