Blog

Stellungnahme des Bundes der Hausärzte zu den Änderungen bei der Krankschreibung

2.7.26

Die Krankschreibungspflicht ab Tag eins werde dazu führen, dass Millionen zusätzliche Menschen in die Arztpraxen kommen müssten, nur um sich eine Krankschreibung abzuholen – „ohne dass das medizinisch irgendeinen Sinn ergibt“. Blumenthal-Beier: „Die Folgen werden längere Wartezeiten für die Patientinnen und Patienten sein, die wirklich unsere medizinische Hilfe brauchen.“

Und ich dachte immer, die Krankschreibung dient nicht dazu, den Leuten ein paar freie Tage zu gönnen, sondern nach gründlicher Untersuchung des Patienten durch den Arzt eine Diagnose zu stellen, eine Therapie festzulegen und bei Notwendigkeit zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit eine zeitweilige Freistellung von der Arbeit per Krankenschein für den Arbeitgeber zu dokumentieren.

Da habe ich wohl etwas grundsätzlich falsch verstanden.

Eine Krankschreibung durch Vorstellung beim Arzt ergibt keinen medizinischen Sinn und Patienten, die sich per Anruf einen Krankenschein holen, brauchen nicht wirklich medizinische Hilfe. Ja, aber warum werden sie dann krankgeschrieben? Und woher weiß der Arzt (oder in der Regel ja die Schwester), dass der Anrufer keine medizinische Hilfe braucht?

3.4.26
April, April. Nach den ersten Protesten hat Bärbel Bas die Krankschreibung ab dem ersten Tag schon wieder in Frage gestellt. Also alles wie immer.

 


Entdecke mehr von Meine ungefragte Meinung

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Änderungen noch möglich, Krankschreibung ab erstem Tag, Widerspruch des Bunders der Hausärzte
Vorheriger Beitrag
Weltklimarat (IPCC-Intergovernmental Panel On Climate Change) begräbt Klimakatastrophe
Nächster Beitrag
Die Beamten – Stützen des Staates?

Du glühst vor Begeisterung oder schäumst vor Wut,-hier kannst Du es rauslassen.

Entdecke mehr von Meine ungefragte Meinung

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen