Verdi hat wieder einmal gestreikt und der deutschen Wirtschaft und den Menschen, die in dieser Wirtschaft tätig sind, geschadet. Den öffentlichen Nahverkehr ausgerechnet während des Winterchaos zu bestreiken, war wieder einmal eine tolle Idee. Um die Bevölkerung von der Wichtigkeit der BVG zu überzeugen, hätte es des Streikes nicht bedurft. Als Dumpinglöhne kann man die Bezahlung der BVG-Mitarbeiter auch nicht einstufen. Verdi macht sich wieder einmal stark für die ohnehin keine Notleidenden und hat damit niemandem einen Gefallen getan. Insbesondere dem völlig verschuldeten Berlin, das zu einem bedeutenden Teil von den reichen südlich gelegenen Bundesländern finanziert wird, hat Verdi geschadet. Selbst die Mitarbeiter, die bei Verdi organisiert sind, werden von einem „guten Tarifabschluss“ nur kurzfristig, wenn überhaupt, profitieren. Denn irgendjemand muss ja die angestrebten Traumgehälter bezahlen und das werden die Bürger Berlins sein. Denn die zwangsläufig steigenden Gebühren für städtische Dienstleistungen werden auch die Verdi-Mitarbeite bezahlen müssen. Was ist so schwer daran, eine so einfache Logik zu begreifen. Es geht Deutschland schlecht und in solchen Zeiten müssen die Gewerkschaften nicht danach streben, ausgerechnet die ohnehin nicht schlecht verdienenden Angestellten des öffentlichen Dienstes mit geborgtem Geld mit noch höheren Gehältern und sonstigen Privilegien zu verwöhnen. Solidarität mit den schlechter Gestellten und Maßhalten sind das Gebot der Stunde.
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