
Deutschland am Abgrund
Die woke Blase wabert über Deutschland wie ein giftiger alles erstickender Nebel. Nicht wirtschaftliche Notwendigkeiten bestimmen die Politik, sondern Ideologien aus der Mottenkiste der Geschichte. Der deutsche Untertan ist wieder auferstanden. In vorauseilendem Gehorsam machen anerkannte Hilfsorganisationen wie die DLRG beim Bashing der Opposition mit, getreu dem Motto „Bist Du rechts darfst Du niemanden retten“. Ganze Kommunen schließen per Beschluss die Kandidatur von AfD-Kandidaten für kommunale Ämter aus. Ergänzt wird diese unheilige Phalanx gegen die AfD und andere kritische Geister still und heimlich durch das weitgehend unbekannte Debanking. Dabei kündigen die Banken missliebigen Personen, wie Michael Ballweg und Martin Sellner, Vereinen und Organisationen und auch Firmen ohne jede Begründung ihre Konten und machen dadurch jeden ordentlichen Geschäftsverkehr und das Führen von Betrieben unmöglich. Auch Selbstständigen wird damit der Boden unter den Füßen weggezogen, ohne die Möglichkeit einer Gegenwehr. Wer einmal einen Kontowechsel vollzogen hat, kann sicher nachvollziehen, wieviel Stress ein an sich einfacher Vorgang nach sich ziehen kann. Alle Rechnungsempfänger müssen informiert werden, Überweisungsaufträge müssen angepasst und Geschäftspartner in Kenntnis gesetzt werden. Wer das wegen erneuter Kontosperrung mehrmals im Jahr exerzieren muss, ist quasi vom normalen Leben ausgeschlossen und in seiner finanziellen Existenz bedroht.
Und das geschieht im Namen und zum Schutz der Demokratie. Und es ist sehr wirksam, ohne großes Aufsehen zu erregen. Mit einer funktionierenden Demokratie, die die Meinungsfreiheit ihrer Bürger schützt und Pluralismus lebt, hat dieser Staat nicht mehr zu tun. Dass Banken, Vereine und Kommunen ohne Not freiwillig die politische Opposition bekämpfen, erinnert mich fatal den Film „Der Untertan“. In fatalistischer Liebe zu seinem Kaiser läuft der Untertan frenetisch mit den Armen wedelnd hinter der Kutsche seines geliebten Monarchen hinterher.
Ist Deutschland schon wieder soweit? Haben wir nichts aus der Vergangenheit gelernt? Wollen wir wirklich die faktische Diktatur der Altparteien zum ewigen Geschäftsmodell erheben? Man kann nur hoffen, dass der Wähler sich seiner Verantwortung bewusst wird und diesem Spuk an den Wahlurnen im nächsten Jahr eine deutliche Abfuhr erteilt.
Aber wer will so einen Staat, wie wir ihn jetzt haben?







